Henk van Hoorn erhält den begehrten Hexenkrug

14.10.2010 14:17von Günter Groß (Kommentare: 0)

 

Bereits zum 34. Mal erfolgte 2010 durch den Kur- und Verkehrsverein Lahnstein e.V. die Verleihung des Hexenkruges – diesmal im Salhofgebäude. In diesem Jahr erhielt Henk van Hoorn als Vorsitzender des Fördervereins zur Erhaltung und Renovierung der katholischen Kirchen und Kapellen der Kirchengemeinde St. Martin die begehrte Auszeichnung. Zahlreiche Gäste kamen, um bei der Verleihung dabei zu sein. „Ausgezeichnet werden Personen oder Institutionen“ so KVL-Vorsitzender Günter Groß, „die sich in und um Lahnstein verdient gemacht haben“.
In seiner Laudatio zählte Günter Groß die Verdienste auf, die zur Verleihung geführt haben.
In seiner Jugend habe der gebürtige Holländer erlebt, dass seine Pfarrkirche mangels Gottesdienstbesuchern abgerissen wurde. Dies Ereignis habe tiefe Spuren hinterlassen, so dass die Bitte des damaligen Pfarrers Winfried Didinger auf fruchtbaren Boden fiel, einen Förderverein zu gründen und sich dort zu engagieren. Mit Rudi Geil als Schirmherr sei er von Anbeginn der unermüdliche Motor des Vereins gewesen, der bereits über 300.000 Euro für die Renovierung und Restaurierung eingesammelt hat. Und die Kirchen und Kapellen sind neben der St. Martin Kirche die in Friedrichssegen, die Heiliggeist-Kapelle sowie die erst kürzlich renovierte Josefskapelle. „Ich hoffe und wünsche Ihnen“ so Günter Groß, „dass der Motor des Vereins noch lange läuft und nicht ins Stottern gerät“.
Oberbürgermeister Peter Labonte erläuterte in seinem Grußwort das Verhältnis von Staat und Kirche und freute sich über das Engagement des Fördervereins, das letztlich notwendig sei, um manche Herausforderungen „stemmen“ zu können. Rhein-Lahn-Nixe Carina I. beglückwünschte den neuen Hexenkrugträger und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.

Henk van Hoorn bedankte sich für die Auszeichnung – den Hexenkrug nebst Urkunde – und wertete dies als Ansporn für seine künftige Tätigkeit.

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